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Die Reise zu den Fulbe-Nomaden erzählt verschiedene, miteinander verwobene Geschichten. Es ist einmal die Geschichte einer Feldforschung mit ihren Höhen und Tiefen, mit der Diskrepanz zwischen Wirklichkeiten und Empfehlungen der ethnologischen Fachliteratur und dem "richtigen Leben" im Feld
Es ist ebenso eine Geschichte der Fulbe-Nomaden, die eine Vielzahl von Fakten und Informationen über deren Organisationsformen und Lebensweise bereithält. Und es ist die Geschichte des Aufeinanderprallens unterschiedlicher kultureller Wahrnehmungen und Erwartungshaltungen und des Versuchs, mit einander in Beziehung zu treten.
Und zu guter Letzt ist es eine Geschichte, die uns näher bringt, dass auch die Fulbe jenseits all ihrer idealisierten Darstellungen Menschen mit viel Eigensinn und Schrulligkeiten sind und dass auch sie sich widererwarten nicht selten im Busch verlaufen.
Ergänzt werden die 300 Seiten Text durch weitere 37 Seiten mit Farbfotos. Eine kurzweilige, abwechslungsreiche und informative Lektüre für diejenigen, die sich für das Leben und Denken in Afrika interessieren.
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